Tag der Bildung (D)

Dieses Foto stelle ich anlässlich des “Tags der Bildung” vor. Es ist kein internationaler Gedenktag, sondern “nur” ein Deutscher. Dennoch finde ich es eine schöne Idee und nutze dazu ein Foto aus einer Schule in Bhutan …

Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.”

Nelson Mandela

Worum geht’s beim “Tag der Bildung”?

Der Tag der Bildung setzt sich für eine chancengerechte Bildung ein, unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund der Menschen. Er wurde 2015 von drei gemeinnützigen Organisationen ins Leben gerufen: dem Stifterverband, den SOS-Kinderdörfern weltweit und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Diese drei Organisationen wollen das Thema Bildung auf neue Art und an einem Tag konzentriert ins öffentliche Bewusstsein rücken und damit eine gesellschaftliche Diskussion anstoßen.

Der erste Tag der Bildung fand am 8. Dezember 2015 in Berlin statt. Seitdem findet der Aktionstag jährlich statt und richtet sich an die wesentlichen Akteure aus Politik, Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien.

Zum Hintergrund des Fotos

Mein Foto stammt aus dem Jahr 2014, als ich das dritte Mal in Bhutan war. Damals besuchte ich dort u.a. eine Schule in Phobjikha. Das Mädchen auf dem Foto zeigte mir, was sie an dem Tag gelernt hatten. Leider sprach (und spreche) ich kein Dzongkha. Das machte aber nichts, die Kinder und wir hatten auch so unheimlich viel Spaß an dem Tag und ich erinnere mich heute noch gerne daran!

Mit Schulkindern in Bhutan
Tanzen auf dem Schulhof

One Reply to “Tag der Bildung (D)”

  1. Ja Bildung soll angeblich sehr wichtig für die Kinder in armen Ländern sein. Ich maße mir nicht an die komplexen Zusammenhänge zu beurteilen.
    Immer wieder frage ich mich, macht es Sinn, wie ich es schon getan habe, eine ganze Reisetasche voll Hilfsgüter für Kinder mit nach Afrika zu nehmen, oder untergrabe ich damit den lokalen Handel?
    Brauchen arme Länder wirklich Entwicklungshelfer die Brunnen bauen? Es gibt genug Leute die dort arbeiten können.
    In Uganda hat uns der Guide erzählt, dass viele Jugendliche eine halbwegs anständige Schulausbildung bekommen haben, dann in der Stadt keinen Job bekommen haben, und am Ende Drogen und Alkohol verfallen sind, da sie durch Ihre „Bildung“ zu fein waren auf dem Land als Bauer zu arbeiten.

    Ja, kann sein, dass ein Tag der Bildung Sinn macht, ich bin jedoch sehr unsicher.

    Bei der Arbeit von German Doctors bin ich mir, nicht zuletzt durch ein sehr interessantes 1 stündiges Telefon mit einer Dame „von der Hotline“ sicher, dass dort die Hilfe an der richtigen Stelle ankommt. Das ist der Hammer, was die Ärtzte dort leisten und was Sie dafür opfern und in Kauf nehmen. Deshalb war ich auch dieses Jahr mit 10 Kalender dabei.
    Schön, dass ich auf dem Kalender als einer der Hauptspender genannt wurde, aber wie peinlich ist das für Deutschland, dass meine kleine Spende scheinbar doch so viel war im Vergleich zu anderen.

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