Als Fotograf ist man bei einer Kooperation natürlich immer ein bisschen vorsichtig: Ein Produkt zu empfehlen, nur weil der Hersteller einen unterstützt, ist nicht mein Anspruch. Wenn ich etwas vorstelle, möchte ich auch erklären können, warum ich es selbst gerne benutze und welchen konkreten Mehrwert es mir beim Fotografieren bringt.
Bei Kase Filters ist das für mich ziemlich einfach. Ich nutze die Filter nicht, weil sie gut auf meiner Ausrüstung aussehen, sondern weil sie mir draußen beim Fotografieren das Leben leichter machen – und weil ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin.
Schnell, unkompliziert und dann zur Hand, wenn ich sie brauche
Einer der Punkte, die mich bei Kase von Anfang an überzeugt haben, ist das magnetische Filtersystem. Gerade, wenn in im Himalaya unterwegs bin und Landschaften fotografie muss es manchmal schnell gehen. Das Licht verändert sich, eine Wolke gibt plötzlich das Sonnenlicht auf ein Kloster frei und es entsteht eine interessante Situation, die man nicht geplant hatte. In solchen Momenten möchte ich nicht erst lange mit Filterhalter und Schraubgewinde hantieren. Die magnetische Befestigung macht den Filterwechsel schnell und unkompliziert. Filter lassen sich einfach aufsetzen, abnehmen und – je nach Situation – auch miteinander kombinieren.
Das klingt zunächst nach einer kleinen Sache. In der Praxis merke ich aber immer wieder, wie angenehm es ist, wenn die Technik einfach funktioniert und ich mich auf das eigentliche Motiv konzentrieren kann. Ein Filtersystem soll für mich nicht im Mittelpunkt stehen. Es soll mich wenig Zeit kosten und mir daher ermöglichen, mich auf das eigentliche Fotografieren konzentrieren zu können.
Qualität, die man in der Hand spürt
Ein weiterer Punkt ist die Verarbeitung. Wenn ich draußen fotografiere, landet meine Ausrüstung nicht immer unter perfekten Bedingungen auf einem sauberen Studiotisch. Filter werden aus dem Rucksack geholt, wieder verstaut, bei Wind und ggf. auch Staub gewechselt und manchmal bei Temperaturen benutzt, bei denen man eigentlich lieber nicht draußen unterwegs wäre.
Entsprechend wichtig ist mir, dass sich ein Filtersystem hochwertig und zuverlässig anfühlt. Bei den Kase-Filtern überzeugt mich genau diese Kombination aus hochwertigem Glas, sauberer Verarbeitung und einem durchdachten System. Das merkt man schon beim ersten Auspacken, aber vor allem auch dann, man die Filter regelmäßig benutzt.
Was vor dem Objektiv passiert, sollte die Bildqualität nicht verschlechtern
Ein Filter ist letztlich ein zusätzliches optisches Element zwischen Motiv und Objektiv. Und wenn ich schon mit hochwertigen Kameras und Objektiven fotografiere, möchte ich mir deren Qualität natürlich nicht durch einen schlechten Filter zunichtemachen. Besonders wichtig ist mir deshalb die Farbneutralität. Gerade bei ND-Filtern möchte ich nach der Aufnahme nicht erst feststellen, dass meine Bilder einen deutlichen Farbstich bekommen haben, den ich dann aufwendig korrigieren muss. Für mich gehört deshalb zu einem guten Filter nicht nur die Frage, was er bewirkt, sondern auch, was er nicht bewirkt: Er soll mir ermöglichen, das Licht zu kontrollieren, ohne die Bildqualität unnötig zu beeinflussen.
Filter sind für mich in erster Linie ein Werkzeug
Ich glaube, Filter werden manchmal etwas falsch verstanden. Sie sind für mich nur im Ausnahmefall ein Mittel, um ein Bild künstlich spektakulärer aussehen zu lassen. In der Regel geht es mir darum, bereits bei der Aufnahme möglichst viel Kontrolle über das vorhandene Licht zu bekommen.
Ein Polfilter kann beispielsweise Reflexionen auf Wasser, feuchten Felsen oder Blättern reduzieren und dadurch Strukturen sichtbar machen, die sonst vom reflektierten Licht überlagert werden.
Mit einem ND-Filter kann ich die Belichtungszeit verlängern und damit beispielsweise Wasser weich und fließend darstellen oder auch bei hellem Tageslicht mit längeren Verschlusszeiten und/oder offener Blende arbeiten. Eine längere Verschlusszeit und/oder offenere Blende durch einen ND-Filter zu ermöglichen, ist insbesondere für machen Filmaufnahmen ungemein hilfreich.
Und mit einem Grauverlaufsfilter lässt sich der Helligkeitsunterschied zwischen einem hellen Himmel und einem dunkleren Vordergrund bereits bei der Aufnahme ausgleichen, das ist insbesondere bei Timelapse-Auffnahmen (Zeitraffer) besonders hilfreich.
Natürlich kann man heute in der Nachbearbeitung sehr viel korrigiere, aber zum einen nicht alles. Zum anderen finde ich persönlich es nach wie vor schöner, wenn ein möglichst gutes Bild bereits in der Kamera entsteht, denn das bedeutet auch weniger Zeit für die Nachbearbeitung, und bereits mehr Kontrolle bei der Aufnahme.
Warum Kase?
Am Ende ist es wahrscheinlich die Summe vieler kleiner Dinge:
- Die Magnet-Technik macht den Umgang mit den Filtern schnell und unkompliziert.
- Die Verarbeitung vermittelt mir das Gefühl, ein Werkzeug für den regelmäßigen Einsatz in der Hand zu haben.
- Die optische Qualität und Farbneutralität sind für mich wichtig, weil ich die Qualität meiner Objektive nicht durch einen Filter verschenken möchte.
Und vor allem passt das System zu meiner Art zu fotografieren. Ich bin gerne draußen und möchte mich dort möglichst wenig mit meiner Technik beschäftigen müssen. Wenn ich einen Filter brauche, möchte ich ihn schnell zur Hand haben, einsetzen und mich anschließend wieder auf das Motiv konzentrieren. Genau das ist für mich der größte Vorteil eines guten Filtersystems: Es macht das Fotografieren nicht komplizierter, sondern einfacher.
Und vielleicht ist das auch der beste Grund, warum ich mich über die Zusammenarbeit mit Kase Filters freue: Nicht weil ich als Partner etwas empfehlen muss, sondern weil ich Produkte empfehlen kann, die ich selbst gerne beim Fotografieren einsetze.
Sehen Sie sich die Produkte von Kase am besten selbst an, und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil:
Selbst ausprobieren
Wenn Sie an einem Fotoworkshop (mit Praxisteil) oder einer Fotoreise mit mir teilnehmen, können Sie gerne meine Kase Filter einmal selbst ausprobieren.
























