Zoom-Objektive

Zoom-Objektive verfügen, im Gegensatz zu Objektiven mit Festbrennweite, über einen spezifischen Brennweitenbereich. Dieser kann je nach Bauart im Weitwinkel- oder Telebereich liegen. Es gibt auch Zoom-Objektive, die Brennweiten von Weitwinkel- bis Tele nutzen können. Gerade s.g. „Reise-Zooms“ sind sehr beliebt, weil sie einen sehr großen Brennweitenbereich abdecken, sodass (wenigstens aus Gründen der Brennweite) kein Objektivwechsel notwendig ist, wenn man mit sehr unterschiedlichen Brennweiten fotografieren möchte. Das spart Gewicht, Budget und den, von vielen als lästig empfundenen, Objektivwechsel, bei dem jedesmal potenziell Staub auf den Sensor geraten kann.

Es gibt Zoom-Objektive mit einer durchgängigen Maximal-Blende, z.B. das sehr beliebte 24-70mm f/2.8. Das bedeutet, egal welchen Brennweitenbereich wir mit dem Objektiv nutzen, wir können immer auch die maximale Blendenöffnung von f/2.8 verwenden. Solche Objektive sind i.d.R. größer, schwerer und deutlich teurer, als ihre „Geschwister“ mit variabler Blende.

Bei Zoom-Objektiven mit variabler Blende werden zwei unterschiedliche maximale Blendenöffnungen angegeben. Z.B. 18-300 mm 1/3.5-6.3. Das bedeutet, dass solch ein Objektiv die maximale Blende f/3.5 nur im Weitwinkelbereich nutzen kann. Zoomt man weiter in den Telebereich, muss das Objektiv die maximale Blende immer weiter schließen,  bis es bei f/6.3 angekommen ist. 

Zoom-Objektive sind im Allgemeinen weniger lichtstark und weniger scharf, teilweise ist sogar die Abbildungsqualität insgesamt (deutlich) geringer, als bei Festbrennweiten.

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