Mark Twain über Kreativität

You cannot depend on your eyes when your imagination is out of focus.“

Mark Twain

Haben Sie das auch schon erlebt?

Aus meiner Sicht ist Fotografie auch ein kreativer Prozess. Wie vermutlich bei jeder Form von Kreativität gibt es handwerkliche Aspekte dabei , und etwas, das ich mal „Form-Hochs“ und „Form-Tiefs“ nennen möchte. Wir sind eben nicht immer „gleich gut drauf“, was diesen kreativen Teil angeht. Ich habe schon Tage erlebt, wo mir eigentlich klar war, das ich kein wirklich gutes Bild machen werde. Natürlich kann man mit der Zeit auf bestimmte Ideen zurückgreifen, die auch „funktionieren“ mögen. Aber wirklich inspiriert sind diese Fotos meist nicht. An solchen Tagen zwinge ich mich dann, dennoch zu fotografieren – wohlwissend, dass ich vermutlich alles wieder löschen werde … Aber manchmal funktioniert die „Strategie des (kreativen) Aufwärmens“ auch, und es gelingt mir, meine „schlechte Phase“ zu überwinden und doch noch in eine Art „Flow“ zu kommen.

Und dann habe ich noch eine andere interessante Erfahrung gemacht …

Es kommt vor, dass ich schon beim Fotografieren das Gefühl habe, gerade eine „Hammer-Aufnahme“ gemacht zu haben. Und dann stellt sich später am Computer heraus, dass sie eigentlich doch nicht so besonders ist. Und das kenne ich auch noch in umgekehrter Form: Beim Fotografieren habe ich vielleicht gedacht, „Na gut, kann man machen … Ich verspreche mir aber nicht viel davon.“ Und später am Computer stelle ich fest: Hammer-Foto!

Diese Erfahrungen haben dazu geführt, dass ich mit meiner Einschätzung sehr vorsichtig geworden bin, wenn mich jemand fragt „Und, wie zufrieden bist du mit dem heutigen Shooting?“

Welche Erfahrungen haben Sie in dieser Hinsicht gemacht?

Schreiben Sie gerne Ihre Erlebnisse und/oder Gedanken zum Thema unten ins Kommentarfeld!

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