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Ein „schlimmer Herbst“ … fürs Portmonnaie!

Oh je! Da werden wieder so einige Begehrlichkeiten geweckt:
Viele Hersteller haben entweder mit dem Erscheinen ihrer Top-Produkte gewartet oder hatten von vornherein den Herbst 2021 geplant. Jedenfalls kommen gerade haufenweise neue Foto-Produkte der Spitzenklasse heraus!

Nikon Z9
Für mich als Nikon-Fotograf ist da ganz vorneweg das neue spiegellose Spitzenmodell Z9 zu nennen. Die Kamera lässt kaum einen Wunsch offen und erfüllt welche, von denen ich gar nicht wusste, dass ich sie habe!
Das neue Autofokus-System mit KI muss sensationell sein, genauso wie der Dynamikumfang .des 45 MP-Sensors. Und 20 Bilder pro Sekunde im RAW-Format bei 45 Megapixel ist schon ein Wort. (Man bedenke, dass 24 Bilder pro Sekunde über Jahrzehnte der Standard bei Filmen war!). Sogar bis zu 120 Bilder pro Sekunde im s.g. DX-Format (also einem APS-C Sensor entsprechend) schafft die Z9. Dann zwar nur als JPG‘s mit 11 Megapixeln, aber man stelle sich das vor: eine Zeitlupenaufnahme in Einzelbilder mit 11 MP zerlegt! Damit sind potenziell unglaubliche Effekte möglich …
Und wo ich schon über Video fabuliere, die Z9 kann natürlich in 8K filmen und bei 4K sogar mit 120 fps!
Puh, wie ich schon sagte, da bleiben keine Wünsche offen!
Wäre da nur nicht der Preis … Die Kamera ist das sicher wert, aber € 6.000 ist leider auch ein Wort.

DJI Mavic 3
Eine weitere Begehrlichkeit löst bei mir die, dieser Tage erschienene, Drohne Mavic 3 von DJI aus. Auch DJI scheint sich gedacht zu haben, komm, wir machen mal eine Drohne, wo keiner mehr nein sagen kann.
Die Mavic 3 haben sie mit einer 4/3 CMOS Hasselblad-Kamera ausgestattet, die im Vergleich einen viel höheren Dynamikumfang (laut DJI 12,8 Blendenstufen!) , eine höhere Auflösung (bis zu 5.1K) und eine bessere Bildqualität liefert. Das ist in dieser Drohnen-Klasse schon bemerkenswert. Tatsächlich kann die Drohne sogar in Apples Profi-Standard ProRes Raw filmen, was die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung vervielfacht - allerdings nur in der teureren „Cine“-Version der Mavic 3. Die bringt dann auch gleich noch eine 1 TB große interne Speicherplatte mit.
DJI gibt die Flugzeit (pro Batterie) mit 46 Minuten an, was ebenfalls sensationell lang ist. Last but not least bringt die Mavic 3 Cine auch noch omnidirektionale Hindernisvermeidung mit. Und wer, wie ich, schon ein paar Drohnen-Crashs hinter sich hat, wird das wirklich zu schätzen wissen! 😉
Und wieder ist lediglich der Preis das Haar in der Suppe: die Mavic 3 (nicht Cine-version) gibt’s ab € 2.000. Die Cine-Version scheint es derzeit nur als Premium-Combo zu geben, die dann mit satten € 4.800 zu Buche schlägt, allerdings auch eine Menge Zubehör enthält.

Puh, da werde ich mal anfangen zu sparen …